Elliane Besler

1960 bin ich geboren und aufgewachsen im Stillachtal bei Oberstdorf. Im kleinen Weiler Schwand konnte ich in der Kindheit intensive Erfahrungen mit Natur, Tier-und Pflanzenwelt erleben. Dies wirkte sich bei mir prägend aus, bin heute noch sehr naturverbunden und biete zwei Katzen, einem Hasen und unzähligen Mäusen Kost und Logis.

Neben der Malerei beschäftige ich mich auch gerne mit Pflanzen und lass im Garten viele Arten wild wuchern, weil ich nicht weiß, was ich bei meiner Lieblingsbeschäftigung –„ Kränzle“ binden – noch alles brauchen kann.

Auch der Dialekt und Brauchtum sind für mich wichtig, weil dies auch einen Teil der Heimatverbundenheit zeigt. So musste ich feststellen, als ich nach Rubi in „Opas Hisle“ gezogen bin, dass bereits dort einige Wörter anders ausgesprochen wurden.

Als langjährige Erzieherin und Leitung eines Oberstdorfer Kindergartens fiel mir auf:
Ein Bilderbuch im Dialekt – gibt es bisher bei uns noch nicht! Als ich mich auf die Suche nach geeigneten“ Liedle, Gedichtle und G`schichtle“ begab, habe ich kein einziges Bilderbuch für das Alter von 3 – 6 Jahren entdeckt. Da reifte die Idee heran, selber eine Geschichte niederzuschreiben und zu illustrieren. So entstanden in der „riebigen Zitt“ das Buch vom „Molle Max“. Der Erfolg mit diesem Büchlein hat mich dazu verleitet, ein weiteres Büchlein mit den dazu passenden Bildern zu erschaffen. Als Hauptdarsteller dafür habe ich einen kleinen „Burmente“ – ein kleines Murmeltier gewählt.

Dr Molle Max & Dr Burmente Bäne

Bilderbücher im Oberstdorfer Dialekt geschrieben,
da dachte ich, das könnte mir liegen.
So machte ich mich an Winternächten
die Geschichte für die Bücher zu dichten.
Es war für mich die Gelegenheit
zu stöbern in der Vergangenheit.

Ein neues Büchlein gibt’s von mir,
es handelt von einem kleinen Murmeltier.
Sein Lebensbeginn
ist am Schlappoldsee in einer Höhle drin.
Bäne wächst heran und ihm gefällt
die rauhe, karge Bergeswelt.
Aber eines wird ihm klar,
es lauert oftmals auch Gefahr.
In der luftigen Bergeswelt
gibt es viel was ihm gefällt.
Andere Tiere, Pflanzen, „hoiben“ –
auf vielfältige Art lässt sich die Zeit vertreiben.
So vergeht die Bergsommerzeit
und bald ist es wieder soweit,
die Murmeltiere verkriechen sich brav
in die Höhle zu ihrem Winterschlaf.

In dem anderen Bilderbuch von mir
ist die „Hautperson“ ein kleiner Stier.
Als Handlungsort hab ich ein Oberstdorfer Tal erkoren,
in so einem wurde auch ich geboren.
Doch in dem Bilderbuch hier,
ist die „Hauptperson“ ein kleiner Stier.
Geboren in einer kalten Winternacht,
hat er sich auf, ins Leben gemacht.
Er wächst heran und ihm gefällt
auch außerhalb vom Stall, die Welt.

Eines Morgens ist es dann so weit,
es beginnt für ihn die „Alpsommerzeit“!
Er freut sich, er ist in den Bergen daheim,
nirgends könnte es für ihn schöner sein.
Doch alles hat einmal ein Ende,
der Herbst bringt für ihn die Wende.
Der Viehscheid ist nun nicht mehr fern,
den haben viele Leute gern.
Bald ist der Stier wieder in seinem Heimatstall –
das gefällt ihm besser auf jeden Fall!

Diese Bücher hab ich selber gemacht –
gemalt und auch die Geschichten erdacht.
In Oberstdorfer Mundart ist der Reim –
Er soll einfach und gut lesbar sein.
Und wie es so ist, mit geschriebenem Dialekt,
ich hoffe, er ist perfekt.
Auch die Bilder sind von mir,
gemalt auf Aquarellpapier.
Die Bilderbücher sind für Kinder erdacht,
die im Kindergarten sind oder wer die erste Klasse macht.

Willst Du mehr von den Büchlein sehen,
musst Du nach Oberstdorf zum Wochenmarkt gehen.
Gefällt es Dir, dann freut es mich sehr –
Du kriegst es auch über`s Internet her.

 

 

 

 

 

 

 

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